Reviews for Gone with the Wind
September Records 1993

 

 

1) Kota Jazzmagazine, Canada, November 1995

A 1993 September CD recorded in Monster, Holland (GONE WITH THE WIND) features a trio of Bill Mays (piano), Keith Copeland (drums) and MARTIN WIND (bass).

The group is nominally headed by the young German bass player whom Mays and Copeland encouraged to record this session. It’s a fortuitous meeting of musical talent.

The bassist couldn’t have launched his recording career with a more seasoned and supportive duo, and they, having “Gone with the Wind” (Martin, of course), sound as though thy have indeed discovered a misical soulmate much to their liking.
The results are a comfortable amalgam of originals and standards that allow ample space for both Mays and Wind to explore the boundaries of their respective talents. However, I wish that the overall feeling had been less tentative and more balanced in keeping, at least in part, with the excitingly propulsive brief introduction (a 50 second GONE WITH THE WIND) which generally belies of what follows, with the exception of Mays’ HIGH STREET and MIDNITE SONG FOR THALIA. Perhaps, as the liner notes suggest, we do not need to hear another meeting of the three – but, with that thought in mind.


2) Jazzpodium, Germany, April 1994

Vor einigen Jahren noch waere es einer kleinen Sensation gleichgekommen, wenn ein junger deutscher Bassist ein Plattenalbum mit zwei bekannten, renommierten Jazz-Musikern vorlegt.

Heute ist das der durchaus nicht mehr ungewoehnliche Beweis fuer das hohe Niveau unserer nachwuchsmusiker. Die hier dokumentierte Zusammenarbeit des Koelner Bassisten Martin Wind mit dem Pianisten Bill Mays und Drummer Keith Copeland ist ein typisches Beispiel dafuer. Fuer Martin Wind, der sich als Mitglied des Jack van Poll Trios und damit als Begleiter von Silvia Droste bereits etablieren konnte, ist dies die erste Plattenproduktion unter eigenem Namen, gewissermassen als Leader. Und er wird dieser Funktion voll und ganz gerecht. Ohne sich in den Vordergrund zu spielen, ist sein Bass dank seiner vollklingenden Tongebung, seiner makellosen Technik und enormen Timings auf eine hochmusikalische Art allgegenwaertig. Das ist einfach die Funktion, die Martin Wind seinem Instrument innerhalb des Teamwork zuerkennt. Auffallend sein bemerkenswertes Gefuehl fuer extravagante, harmonische Wendungen und Phrasierungen, seine sich in seinen Soli aeussernde melodische Erfindungsgabe sowie seine Anpassungsfaehigkeit an die muikalischen Konzepte seiner Mitspieler. Gerade das Zusammenspiel mit einem Pianisten vom Kaliber eines Bill Mays ist fuer Martin Wind diesbezueglich eine Herausforderung, der er sich begeistert stellt. Man hoere nur das perfektee Piano-Bass Unisono in “HIGH STREET’! Ebenso selbstverstaendlich erscheint die Uebereinstimmung des Bassisten mit Drummer Keith Copeland. Neben diversen solistischen Momenten kann Keith Copeland in “I SHOULD CARE’ sein “melodic drumming” eindrucksvoll demonstrieren. In einem abwechslungsreich aus Standards und Originals aus den Federn von Bill Mays und Martin Wind gemischten Programm, wirkt dieses Trio stets hochinteressant, intelligent-modern, vor allem jedoch jazzig. Fuer Martin Wind ein durchaus gelungenes Debuet!
 



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