
Reviews for Family
A-Records 1999
1) Jazztimes Magazine, U.S., September 2000
While pianist Bill Mays and
drummer Matt Wilson display a propensity towards wildness, bassist-leader
Martin Wind can be counted on to add his won whimsy and to provide an anchor
amid his band mates’ storm. For this recording, the trio is joined by tenor
man Rich Perry and trumpeter Ingrid Jensen, and they are given wide range on
Wind’s compositions.
The first cut has Mays
delivering nimble work, Perry establishing his cool tone and Jensen wailing,
as Wilson and Wind do some hard driving. Wind displays his beautiful arco
playing on “Maria”, a lovely duet that shows touches of “Eleanor Rigby”, and
Mays matches him note for note in skill and depth of felling. On “Lullaby”,
a tune with exquisitely intricate playing, Wind’s deep pizzicato begins with
a slightly bluesy feel that’s picked up later by Perry, who’s blowing so
cool. Mays’ fingers croon a quiet lullaby, then he and Perry head off into
space, building sound while the soft cries of Jensen’s horn escalate.
Wind and Wilson end the recording with a duet that showcases Wind’s versatility by playing the many sounds of his bass off against Wilson’s steady, delightful beat.
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Sunsh Stein
2) Jazzthing, Germany, September 1999
Seit drei Jahren lebt der deutsche Bassist Martin Wind in New York. Ein erstes kuenstlerisches Lebenszeichen nach Umzug und Jazzstudium an der New York University sendet er nun mit dem Album “Family”. Dies weist ihn als faehigen Komponisten und ausgewiesenen Melodiker am akustischen Bass aus. Acht Originals sind das Ergebnis der Studien mit seinen Lehrmeistern Kenny Werner und Jim McNeely – Songs von zumeist nachdenklicher Langsamkeit, die tief im Mainstream wurzeln und von intensiver Auseinandersetzung mit dem zeitgenoessischen Jazz zeugen. Wind naehert sich mit seinen Partnern Bill Mays (piano) und Matt Wilson (drums) sowie der Tropeterin Ingrid Jensen und dem Saxophonisten Rich Perry mit weiten Melodieboegen und wohl aestetisierten Klangarben dem ECM-Jazz und begibt sich auch schoen einmal auf die Spur der Blue-Note-Einspielungen der 60er Jahre. Lyrische Duos mit Bill Mays und Piano-Trios auf hohem Interaktions-Niveau runden die Scheibe ab und unterstreichendie melodische Kraft Martin Winds. Eine kurzweilige Einspielung, bei der es sehr viel zu entdecken gibt.
3) Drums & Percussion, Germany
Martin Wind ist zwar kein
Drummer, aber dennoch ein grossartiger Musiker, Komponist und Kontrabassist.
Mittlerweile lebt er seit drei Jahren in New York, hat eine Familie
gegruendet und ihr auch seine neueste CD mit dem Titel “Family” gewidmet. Er
nennt sie seine erste durchkomponierte CD; in der Tat hat sich einiges getan.
Kompositorisch stark durch sein Studiumu.a. bei Kenrry Werner und Jim
McNeely, beeinflusst, zeigt sich ein deutlich gereifter Bassist. Das
spiegeln seine Songs mindestens ebenso wider wie die Auswahl seiner Musiker.
Das sind Bill Mays am Piano, Ingrid Jensen and der Trompete, Rich Perry am
Tenorsaxophon und Matt Wilson, der zu den gefragtesten New Yorker Drummern
zaehlt. Die Produktion wurde in zwei Tagen nahezu live eingespielt und
bietet geschmackvolle Musik mit grossartigen Solisten und einem Martin Windd
in Hoechstform. Bleibt nur zu hoffen, dass dies auch im November der Fall
ist, wenn er “Family” live auf deutschen praesentieren wird.